Gute Kitas für alle – die SPD stellt sich hinter die Gebührenfreiheit
Gute Kitas für alle
Der SPD-Parteivorstand hat am 7. September 2026 den Beschluss „Zukunftsmodell statt Auslaufmodell: Beste Bildung – nachhaltig gemeinsam finanziert!" gefasst. Der Kern: Bildung beginnt nicht erst mit der Einschulung, sondern in der Kita – und der Zugang dazu darf nicht vom Einkommen der Eltern abhängen.
Die wichtigsten Punkte:
Herkunft entscheidet zu stark. In kaum einem anderen OECD-Land hängen Bildungs- und Lebenschancen so sehr von der sozialen Herkunft ab wie bei uns. 500 Euro und mehr im Monat zahlen Familien mit zwei Kindern im Vorschulalter mancherorts allein für die Kita – über viele Jahre, von der Krippe bis zum Hort. Gebührenfreiheit ist kein Luxus. Sie ist zugleich Bildungs-, Familien- und Gleichstellungspolitik und soll schrittweise flächendeckend kommen. Gemeinsam finanzieren. Millionenschwere Vermögen und sehr große Erbschaften sollen stärker beteiligt werden. Das selbstgenutzte Eigenheim, normale Ersparnisse sowie kleine und mittlere Erbschaften bleiben ausdrücklich geschützt. Frühen Bildungserfolg sichern. Mit vier Jahren soll der Entwicklungsstand jedes Kindes festgestellt und bei Bedarf verbindlich gefördert werden. Für Startchancen und Qualität in der Kindertagesbetreuung sind rund 9 Mrd. Euro über acht Jahre vorgesehen.
Wir als SPD Ortsverein Werl unterstützen diesen Kurs:
Jedes Kind in Werl soll die gleichen Startchancen haben – unabhängig davon, was die Eltern verdienen.